InProcedere

Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Projektlaufzeit: Januar 2009 bis Oktober 2010

Struktur und Zielsetzung:
Seit Januar 2009 koordiniert das ism das rheinland-pfälzische Netzwerk „InProcedere“ im Rahmen des „ESF-Bundesprogramms zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt“. Dieses ESF-Programm ist Bestandteil des Bundesprogramms XENOS, das Aktivitäten gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in arbeitsmarktbezogene Maßnahmen an der Schnittstelle zwischen (Berufs-)Schule, Ausbildung und Arbeitswelt integriert.

In „InProcedere“ haben sich sieben Träger aus den Bereichen öffentliche Verwaltung, Grundsicherung, Flüchtlings- und Bildungsarbeit sowie Forschung zusammengeschlossen, um über eine gezielte und intensive Beratung, Begleitung und Qualifizierung Menschen mit Bleiberecht und Flüchtlinge mit Duldung und Zugang zum Arbeitsmarkt bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Neben dem ism sind Teilprojektträger in drei rheinland-pfälzischen Gebietskörperschaften beteiligt:

• Germersheim: Ausländerbehörde der Kreisverwaltung und ProfeS GmbH – Beratung, Begleitung, Profiling, Qualifizierung, Vermittlung
• Bad Kreuznach: Ausländerbehörde und Sozialamt der Kreisverwaltung und Pfarramt für Ausländerarbeit im Ev. Kirchenkreis an Nahe und Glan – Beratung, Begleitung, Profiling, Qualifizierung, Vermittlung
• Ludwigshafen: GfA – Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration Vorderpfalz Ludwigshafen mbH (ARGE) und Diakonisches Werk Pfalz – Beratung, Begleitung, Profiling, Qualifizierung, Vermittlung

Das Netzwerk wird lokal durch strategische Partner wie die ARGEn Bad Kreuznach, Germersheim und Landau sowie landesweit durch die Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration und das Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz unterstützt.

Bundesweit werden durch das ESF-Bundesprogramm 43 Netzwerke gefördert, die im Nationalen Thematischen Netzwerk unter der Leitung des BMAS zusammengefasst sind, und über Erfahrungsaustausch die jeweilige Praxis verbessern sowie über politische Lobbyarbeit die Situation für die Zielgruppe positiv beeinflussen wollen.

Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), dem Europäischen Sozialfonds (ESF) sowie einem Eigenanteil der Projektpartner finanziert.

Weiterführende Informationen sind auch unter www.inprocedere-rlp.de abzurufen.


Kontakt:

Viola Heipertz-Saoudi
Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism)
Augustinerstraße 64-66
55116 Mainz
Tel. 0 61 31 / 32 84 88
Fax. 0 61 31 / 32 84 89
Email: viola.heipertz-saoudi@ism-mainz.de

 

  zurück